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73. ordentliche Generalversammlung vom 14.02.03


Jahresbericht der Präsidentin für das Jahr 2002


Bereits liegt wieder ein Jahr als Präsidentin hinter mir. Das Vereinsjahr 2002 war für mich, aber auch für alle Mitglieder und Samariterlehrer ein Jahr, dass sehr viel Einsatz und Arbeit von uns abverlangte.
Nur kurz erwähnt: Alle Postendienste die wir zu bewältigen hatten, Firmenkurse, die neben den offiziellen Kursen liefen und die auch immer Figuranten benötigten, Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen, z.B. Feuerwehr.
An dieser Stelle möchte ich, dem ganzen Vorstand und allen Mitgliedern „herzlich danke sagen“ für die geleistete Arbeit, aber auch für die Unterstützung die Ihr mir gegeben habt.

Die Vereinsübungen im 2002 beinhalteten wieder die verschiedensten Themen. Im Januar konnten wir den neuen Materialkasten allen vorstellen, damit jeder weiss, wo und wie das Material zum Postenstehen versorgt ist. Februar, März und April waren Technische Übungen zu den Themen Winterzeit, Beatmung, CPR und Verbände.
Die Mai -Übung stand unter dem Thema: Erste Hilfe bei Kindern. Dabei wurden wir Samariterlehrer tatkräftig von den Schülern der 5. Klasse aus Wagen unterstützt, die als Figuranten für Action sorgten. Der Rückblick, und der Blick in die Zukunft des Vereins war das Thema an der September- Übung. Der Vortrag im November mit dem Samariterverein Rapperswil hat uns die Similasanprodukte näher gebracht.
Zu den Übungen die wir das gemütliche Beisammensein geniessen konnten, gehörten natürlich im Sommer, „aber bei strömendem Regen“ die Ferienübung. Dass wir trotzdem trocken geblieben sind, verdanken wir Toni Rüegg der uns in seinem Wintergarten herzlich Willkommen heisste!!! Aber auch der Chlausabend im Werkgebäude bei Gerstensuppe und Schinken. Leider, oder etwa zum Glück ohne den Samichlaus?
Den Samariterlehrern gelang es die restlichen Übungen in Fachtechnik lehrreich zugestallten.

Leider mussten wir, in diesem Vereinsjahr vom Ehrenmitglied und ehemaligen Präsident Fritz Schlatter für immer Abschiednehmen. Wir wünschen Ihm die ewige Ruhe.

In diesem Vereinsjahr konnten wir vier neue Mitglieder gewinnen, aber leider werden uns auch zwei verlassen. Unser Mitgliederbestand ( 49 Aktiv- und Ehrenmitgliedern, 10 passive Ehrenmitglieder und 3 Passivmitgliedern) hält sich somit immer etwa die Waage.

An einem gemütlichen Abend durfte ich mit Freude, an Lina Roten und an Trudi Marti die Henri - Dunant Medaille übergeben.

Im Kurswesen wurde es uns auch dieses Jahr nicht langweilig. Neben den öffentlichen Kursen haben wir auch immer mehr Anfragen von Zielgruppenkursen und Weiterbildungen in Firmen. So zum Beispiel das EWJR. Wir durften mit der ganzen Belegschaft einen Nothilfe-Refresh- Kurs durchführen. Anschliessend wurde noch mit allen ein CPR - Grundkurs durchgeführt. Auch mit den Firmen Briner AG, Kibag AG, Toneatti AG, aber auch mit den Ministrantenleitern von Jona konnten wir einen Nothilfe–Refresh-Kurs durchführen. In der Firma Geberit wurden wieder 1 CPR- Repe. Kurs und ein CPR - Üben von uns angeboten. Die Schüler von Wagen durften auch im 2002 wieder Samaritertechnik üben, als Unterstützung für die Lehrer habe ich die Lektion des Beatmen übernommen. Leider mussten wir den Samariterkurs absagen, da wir viel zuwenig Teilnehmer hatten. Dafür konnte der Muki-Kurs mit 20 Teilnehmern durchgeführt werden. Mehr zum Kurswesen wird euch der Technischer- Leiter Christian Dannenberg an der GV berichten.
Ganz besonders hat mich gefreut, dass wir an der Hauptübung von der Feuerwehr Jona nicht nur zum Figurieren aufgeboten wurden, sondern auch das Verwundetennest führen durften.
Da konnten wir zeigen, was in uns steckt.

Die Moulage und Figuranten Gruppe konnten ihr Können auch im 2002 an all diesen diversen Kursen unter Beweis stellen. z.B.: Nothelferkurse, Feuerwehr, Firmenkurse usw.

Im November 02 hat Felix Gebert die Ausbildung zum Samariterlehrer mit Erfolg abgeschlossen. Wir Gratulieren und heissen ihn bei uns herzlich Willkommen!!!
Auch meine Samariterlehrerkollegen und ich konnten wieder fünf Weiterbildungstage von Samariterlehrer- Verband besuchen. Christian und ich haben zusätzlich den Grundkurs GRAL (Gesundheits- und Rettungswesen in Ausserordentlichen Lagen) im Samariterverband St. Gallen besucht.

Der Samariterverein war auch in diesem Jahr wieder mit 463.5 Postendiensteinsatzstunden, an verschiedenen Veranstaltungen tätig. Das setzt voraus, dass sich immer wieder Mitglieder bereit erklären den Sanitätsdienst auf dem Posten zu übernehmen. Herzlichen Dank.

Die alljährliche Samaritersammlung gab uns wiederum die Gelegenheit, die Öffentlichkeit auf unser Wirken aufmerksam zu machen. Der Verkaufsstand im Eisenhof-Center, konnte wieder als Erfolg gewertet werden. Es hat mich sehr gefreut, dass in diesem Jahr auch einige Mitglieder am Verkaufsstand waren und alle im Vereinspulli oder T-Shirt. Das hat einfach „super“ ausgesehen!!

Das Blutspenden konnte wiederum mit einer erfreulichen Spenderzahl abgeschlossen werden. Mehr zum Blutspenden er fährt ihr aus dem beiliegendem Bericht der Organisatorin.

Im 2002 ging der Samariterverein wieder einmal auf Reisen. Peter Eigenmann hat für uns eine schöne und vor allem eine gemütliche Reise organisiert. Sei es beim Gipfeli am Rheinfall oder auf der Sauschwänzle- Bahn, die Kameradschaft stand im Vordergrund und es entstanden auch einmal private Gespräche.. Herzlichen Dank dem Organisator.

Auch der Vorstand war nicht untätig. An fünf Sitzungen wurden die anfallenden Geschäfte behandelt und Entscheidungen getroffen. Allen Vorstandsmitgliedern herzlichen Dank für den Einsatz und die Unterstützung die Ihr mir gegeben habt.

Unsere Homepage www.svjona.ch ist ein voller Erfolg, sie wird sehr rege genutzt.

Im November fand die Präsidentenkonferenz in Horgen ZH statt, die Alois und ich besucht haben. Mitgliederschwund in den Vereinen und der neue Sozialzeitausweis, der im nächsten Jahr die Mitgliederausweise ersetzten wird, waren die Themen.

Auch im Jahr 2002 fanden zwei Spitex- Kommissionssitzungen statt. Eine davon konnte ich besuchen und viel über die Sozialen – Organisationen in unserer Gemeinde erfahren.

Ihr seht das Vereinsjahr 2002 war wieder recht Ausgebucht mit Übungen, Kursen, Postendiensten, Materialunterhalt, Blutspenden, Sam.-Sam., Weiterbildungen, Chlausabend, Sitzungen und vielem mehr. Es ist gar nicht möglich alle Stunden zu zählen, die für die Vorbereitung und Durchführung all dieser Aktivitäten nötig waren. Darum möchte ich nochmals allen die geholfen haben, dieses Pensum zu bewältigen und für den Verein im Einsatz standen:„Herzlich Danken“.

Nun zum Schluss meines Berichts:
Es war ein sehr bewegtes Jahr, dass ich nicht missen möchte. Für das Vertrauen, das Ihr mir entgegengebracht habt, bedanke ich mich ganz herzlich. Ich hoffe, dass wir auch im Vereinsjahr 2003 viel Interessantes miteinander erleben dürfen.

Wagen, 20. Jan. 2002

Eure Präsidentin
Edith Tschumi
 

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