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75. Generalversammlung des Samaritervereins Jona vom

Jahresbericht der Präsidentin für das Jahr 2004

Wie schnell vergeht die Zeit! Das 2004 liegt bereits wieder hinter uns. Ich hoffe alle hatten einen guten Start ins neue Jahr!

Das Jahr 2004 war für mich, aber auch für alle Mitglieder und Samariterlehrer wieder ein Jahr, dass sehr viel Einsatz und Arbeit von uns abverlangte.
Nur kurz erwähnt: wir haben 585 Stunden Postendienste geleistet, 7 Nothilfekurse, 1 Samariterkurs, auch haben wir in Notfälle bei Kleinkindern unterrichtet, sowie in CPR- Grundkursen und CPR-Repekursen Teilnehmer ausgebildet , div. Firmenkurse durchgeführt, die neben den offiziellen Kursen auch immer Figuranten benötigten, Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen, z.B. Feuerwehr, Sanität.
An dieser Stelle möchte ich, dem ganzen Vorstand und allen Mitgliedern „herzlich Danke sagen“ für die geleistete Arbeit, aber auch für die Unterstützung die Ihr mir gegeben habt.

Traurig mussten wir die Nachricht vom Tod von unsern zwei Aktivmitgliedern Bruno Oberholzer und Elvira Müller entgegennehmen. Wir wünschen Elvira und Bruno die ewige Ruhe.

In diesem Vereinsjahr konnten wir 5 neue Mitglieder gewinnen, dem gegenüber stehen aber 6 Über- oder Austritte aus dem Verein. Unser Mitgliederbestand (49 Aktiv- und Ehrenmitgliedern, 10 passive Ehrenmitglieder und 4 Passivmitgliedern) hält sich somit immer etwa die Waage.

An den Vereinsübungen im 2004 haben wir uns mit div. Themen beschäftigt. Das Jahr haben wir mit der Übung „Postenmaterial“ begonnen, an diesem Abend haben wir unser Material genauer unter die Lupe genommen. . Im der Februarübung haben wir uns wieder einmal im ABCD-Schema geübt. Was zu einem Bodycheck gehört, wurde im März Thematisiert. Im April haben wir das Wissen und die Technik rund vom CPR und die Anwendung des Defi aufgefrischt. Alles über Blutungen, Lagerungen und Vergiftungen wurden im Mai erarbeitet. Beim Thema Postenlauf NHK waren unsere Nothilfekenntnisse gefragt. Die Plauschübung mit Toni konnte ich leider nicht besuchen, da ich bereits in den Ferien war. Um an den Nothelferkursen optimale Fallbeispiel darstellen zu können haben wir in der Übung „realistische Unfallsituationen“ im August, geübt wie man richtig Figuriert. Das Thema an der September war „ Umgang mit Hilfsmitteln. Da wir immer mehr Hilfsmittel für den Postendienst haben ist es wichtig, dass man den Umgang mit diesen Geräten beherrscht. Auch dieses Jahr, konnten wir eine Übung an ein Vereinsmitglied abgeben. Peter Locher hat uns in die Kunst der Fusszonenreflexmassage eingeführt und in einem zweiten Schritt uns die Praktische Anwendung näher gebracht. Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Peter Bedanken für die sehr informative Übung.
Den Arztvortrag über Alzheimer und Demenz mussten wir zu Gunsten von der Vereinigung für Hirnverletzte „Fragille Suisse“ auf den Januar verschieben. Zum Vortrag von der Fragille Suisse war auch die Öffentlichkeit eingeladen. Das Echo von diesem Vortrag war sehr gut. Als letzte Übung im Jahr stand der Samichlaus an. Wir konnten einen gemütlichen Abend ohne Fachtechnik aber mit einem guten Nachtessen geniessen.
Ich möchte allen Danken die zum Gelingen der Übungen beigetragen haben , aber auch allen Mitgliedern die die Übungen besucht haben.
Im Kurswesen wurde es uns auch dieses Jahr nicht langweilig. Neben den öffentlichen Kursen haben wir auch immer mehr Anfragen von Zielgruppenkursen und Weiterbildungen in Firmen. So zum Beispiel die SBB. Wir durften mit den Niederlassungen Gossau St. Gallen und Winterthur je 4 x einen Nothilfe-Refresh- Kurs durchführen. Einen CPR- Repe. Kurs und ein CPR – Üben haben wir in der Firma Geberit durchgeführt. Einen zusätzlichen NHK haben wir speziell in der Geberit für die Lehrlinge der Firma angeboten. In der Feuerwehr Jona hatten wir auch dieses Jahr wieder div. Feuerwehranghörige die den CPR-Repe- Kurs absolvierten. Auch im EWRJ konnten wir CPR-Repe-Kurse durchführen.. Der Muki- Kurs war zu unserer Freude schon sehr früh ausgebucht. Mehr zum Kurswesen wird euch der Technischer- Leiter Christian Dannenberg an der GV berichten.

Die Moulage und Figuranten Gruppe konnten ihr Können auch im 2004 an all diesen diversen Kursen unter Beweis stellen. z.B.: Nothelferkurse, Feuerwehr, Firmenkurse Nothelfer- Refreh- Kursen usw. Ich möchte allen Figuranten ganz herzlich Danken, dass sie uns Samariterleher so toll Unterstütz und die weiten Anfahrtswege auf sich genommen haben.

Wir Samariterlehrer konnten uns auch dieses Jahr an 5 Samariterlehrerübungen des Kantonalverbands weiterbilden. An drei TK- Sitzungen haben wir die Technischenbelange im Verein besprochen und das Jahresprogramm für 2005 erstellt.

Der Samariterverein war auch in diesem Jahr mit 585 Postendiensteinsatzstunden, an verschiedenen Veranstaltungen tätig. Das setzt voraus, dass sich immer wieder Mitglieder bereit erklären den Sanitätsdienst auf dem Posten zu übernehmen.
Herzlichen Dank an alle Samariter und an die Postenchefin für die Organisation.

Die alljährliche Samaritersammlung und das Frühlingsfest gaben uns wiederum die Gelegenheit, die Öffentlichkeit auf unser Wirken aufmerksam zu machen. Der Verkaufsstand im Eisenhof-Center und der Präsentationsstand am Frühlingsfest, konnten wieder als Erfolg gewertet werden. Es hat mich sehr gefreut, dass auch einige Mitglieder am Präsentationsstand waren und alle im Vereinspulli oder T-Shirt. Das hat einfach „super“ ausgesehen!!

Das Blutspenden 2004 konnte wiederum mit einer erfreulichen Spenderzahl abgeschlossen werden. Mehr zum Blutspenden er fährt ihr aus dem aufgelegten Bericht der Organisatorin.

Für einmal gab es keine Vereinsreise sondern einen Brunch auf dem Bauerhof
Peter Eigenmann hat ihn für uns organisiert, aber leider sind seiner Einladung nicht sehr viele Mitglieder gefolgt, was sehr schade war!! Aber diejenigen die dabei waren, konnten einen reichhaltigen „Z`morgä“ geniessen.
Herzlichen Dank dem Organisator!

Auch der Vorstand war nicht untätig. An fünf Sitzungen wurden die anfallenden Geschäfte behandelt und Entscheidungen getroffen. Alois hat sich für uns Vorstandsmitglieder etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Anstatt des gewohnten Vorstandsessen, hat er einen Abend im Casino „Seedamm Plaza“ organisiert. Dort konnten wir in einer speziellen Führung das Casinoleben kennen lernen. Danach gab es ein feines Nachtessen und zum Schluss konnten wir auch unser Glück im Spiel versuchen. Für einige war das ein lohnenswerter Abend. Allen Vorstandsmitgliedern herzlichen Dank für den Einsatz und die Unterstützung die Ihr mir gegeben habt.

Unsere Homepage www.svjona.ch ist auch weiterhin ein voller Erfolg, sie wird sehr rege genutzt. Bereits laufen mehr als 80 % der Anmeldungen für Kurse über unsere Homepage.

Auch im Jahr 2004 fanden zwei Spitex- Kommissionssitzungen statt. Eine davon konnte ich besuchen und viel über die Sozialen – Organisationen in unserer Gemeinde erfahren.

Ihr seht das Vereinsjahr 2004 war wieder recht Ausgebucht mit Übungen, Kursen, Postendiensten, Materialunterhalt, Blutspenden, Sam.-Sam., Weiterbildungen, Chlausabend, Sitzungen und vielem mehr. Es ist gar nicht möglich alle Stunden zu zählen, die für die Vorbereitung und Durchführung all dieser Aktivitäten nötig waren.

Darum möchte ich nochmals allen die geholfen haben, dieses Pensum zu bewältigen und für den Verein im Einsatz standen “herzlich Danken“.

Nun zum Schluss meines Berichts:
Es war ein sehr arbeitsreiches, aber auch ein sehr bereicherndes Jahr, dass ich nicht missen möchte. Für das Vertrauen, das Ihr mir entgegengebracht habt, bedanke ich mich ganz herzlich. Ich hoffe, dass wir auch im Vereinsjahr 2004 viel Interessantes miteinander erleben dürfen.

Wagen, 25. Januar 2005

Eure Präsidentin
Edith Tschumi

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